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Mitteilungen zu Lohnerhöhungen und Lohntrends

Erste Prognose zur Lohnrunde 2020

Für die erste Prognose zur Lohnrunde 2020 haben 274 Unternehmen mit insgesamt 550’000 Mitarbeitenden erste Angaben gemacht.  Von den Befragten planen 93 Prozent eine Lohnerhöhung für 2020. Jedoch tendieren die Unternehmen dazu, immer später Entscheide zu Lohnerhöhungen zu treffen. Für das kommende Jahr plant knapp ein Drittel aller Unternehmen generelle Lohnerhöhungen. Die dafür am häufigsten genannte …

Weshalb der Reallohn in den letzten zwei Jahren gesunken ist

Das Tagblatt erklärt in einem Artikel, weshalb der Reallohn in den letzten zwei Jahren gesunken ist. Anders als beim seit 2013 gleichmässig ansteigenden Nominallohn, ging es die letzten Jahre bei der Einschätzung des Reallohns chaotischer zu und her. Da sich die Arbeitgeber und die Gewerkschaften bei den Lohnverhandlungen auf die jeweils vorhergegangene Inflation stützten, kam …

Travail.Suisse fordert mindestens 2 Prozent Lohnerhöhung für 2020

Travail.Suisse fordert mindestens 2 Prozent Lohnerhöhung für 2020 in ihrer Medienmitteilung. Die Gewerkschaft begründet dies damit, dass die Löhne in den letzten Jahren trotz Wirtschaftsboom kaum gestiegen sind. Zudem argumentiert sie, dass der Arbeitnehmer aufgrund der Teuerung Reallohnverluste verkraften musste. Travail.Suisse fordert zudem flächendeckende, generelle Lohnerhöhungen, da von 2016 bis 2018 nur noch ein Drittel …

Arbeitgeberverband argumentiert gegen eine Lohnerhöhung 2020

Der Arbeitgeberverband argumentiert gegen eine Lohnerhöhung 2020 in seinem aktuellsten Newsletter. Der Verband erklärt, dass trotz einem guten ersten Quartal vor allem in den Exportbranchen ein Wirtschaftseinbruch zu erwarten ist. Dass es im Exportsektor trotzdem zu einem Zuwachs von 1,4 Prozent kommt, führt der Verband hauptsächlich auf die Pharma- und Chemieindustrie zurück. Die Arbeitgeber hätten …

Die Lohnschere öffnet sich

Travail.Suisse hat bei ihrer 15. Managerlohnstudie festgestellt, dass sich die Lohnschere öffnet. An der Untersuchung hatten sich 26 Grossunternehmen beteiligt. Die Ergebnisse zeigen, dass auf der CEO-Stufe die Löhne zwar stagnieren, doch die restlichen Konzernleitungsmitglieder im Schnitt 7% mehr als 2017 verdienen. Die Löhne der Arbeitnehmer erhöht sich dabei nur um 4.3%. Laut Travail.Suisse öffnet …

Wurde die Kaufkraft nicht unterschätzt?

Dass die Kaufkraft nicht unterschätzt wird, erwidert Gunther Schnabel, Professor für Wirtschaftspolitik und internationale Wirtschaftsbeziehungen der Universität Leipzig, auf einen Artikel der NZZ, über den wir hier berichtet haben. Er geht im Gegenteil davon aus, dass die Inflation höher und somit das reale Wachstum und die Lohnzuwächse niedriger sind, als offiziell bestätigt. Gunther Schnabel erklärt, …

Lohndifferenz zwischen Mann und Frau

Morgen, Donnerstag, findet schweizweit der Frauenstreik statt. Ein Grund für die Teilnahme ist die Lohndifferenz zwischen Mann und Frau. Ganz besonders betroffen ist die Gastronomiebranche. Weibliche Mitarbeitende verdienen dort durchschnittlich 407 Franken weniger pro Monat als ihre männlichen Kollegen. Davon sind 80%, also rund 327 Franken, nicht erklärbar. (QUELLE: HGZ vom 5. Juni 2019) In …

170 Top-Mitarbeitende von Stadler Rail werden Millionäre

Rund 170 Top-Mitarbeitende von Stadler Rail werden Millionäre. Sie haben in der Vergangenheit einen Teil des Lohns in Aktien ausbezahlt erhalten, welche nach dem Börsengang 250 Millionen Franken wert sind. Dies macht im Schnitt jeden von ihnen zum Millionär. Auch das nicht aktienbezugsberechtigte Personal profitiert vom Börsengang. Je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit bekommen sie mit …

Manor erhöht den Mindestlohn in zwei Schritten

Manor erhöht den Mindestlohn in zwei Schritten in 2019 und 2020. Der erste Schritt ist eine Erhöhung der Mindestlöhne per 1. Juli 2019 auf 3950 Franken. Ein Jahr später steigen bei Manor die Mindestlöhne an allen Schweizer Standorten auf 4000 Franken. Von der Lohnerhöhung werden ungefähr 1200 Mitarbeiter profitieren, die Mehrheit davon Frauen. Ab diesem …

Wurden die Reallöhne jahrelang falsch berechnet?

Gemäss Ernst Baltensberger, emeritierter Ökonomieprofessor der Universität Basel, könnte die Teuerung und damit die Reallöhne jahrelang falsch berechnet worden sein. Als Definition der Preisstabilität soll demzufolge nicht mehr eine Teuerungsrate von Null gelten. Gemäss einer neueren Definition bedeutet Preisstabilität eine Inflationsrate grösser Null. Die Schweizerische Nationalbank etwa präzisiert diesen Bereich auf eine Teuerung (Inflation) zwischen …