Löhne in 2026 werden um 1,0 Prozent erhöht
Unsere definitive Prognose der Lohnrunde 2026 liegt etwas unter der Prognose vom Dezember: Die Löhne in 2026 werden um 1,0 Prozent erhöht.
Für die Auswertung der definitiven Erhöhungen 2026 liegen Angaben von 307 Unternehmen vor. Unternehmen aus dem Industriesektor (39%) sind etwas weniger vertreten als Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor (61%), praktisch unverändert zu früheren Erhebungen. Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitenden bilden den Schwerpunkt. Insgesamt vereinen die Teilnehmenden etwa 610’000 Mitarbeitende.
Generelle Erhöhungen
Die Unternehmen stellen für generelle Erhöhungen im Mittel 0,2 Prozent (2025: 0,4 Prozent) der Lohnsumme bereit. Lässt man Unternehmen mit Nullrunden weg, betragen die generellen Erhöhungen im Mittel 0,7 Prozent (2024: 1,5 Prozent, 2025: 1,0 Prozent).
Individuelle Erhöhungen
Im Mittel wenden die Unternehmen 0,8 Prozent der Lohnsumme für individuelle Erhöhungen auf. Bei 30% der Unternehmen werden einzelne Mitarbeitende über 4 Prozent individuelle Erhöhungen erwarten.
Erhöhungen Total
Die Erhöhungen Total aus generellen und individuellen Erhöhungen liegen mehrheitlich zwischen 0,25 bis 1,5 Prozent. Die Löhne in 2026 werden im Mittel um insgesamt 1,0 Prozent erhöht. Zwischen dem Industrie- und dem Dienstleistungssektor bestehen praktisch keine Unterschiede.
Alle Industriebranchen sind nahe an diesem Mittelwert oder knapp darunter. Chemie und Baugewerbe liegen mit 1,3 bzw. 1,6 Prozent klar über dem Mittelwert.
Der Dienstleistungssektor ist ungefähr dreigeteilt. An der Spitze mit 1,2 bzw. 1,5 Prozent sind DL für Unternehmen und Informationstechnologie. Im Mittelfeld zwischen 0,9 bis 1,1 Prozent sind Verkehr/Transport, öffentliche Verwaltung, Bildungswesen und Sonstige DL. Und am unteren Ende sind Medien, Telekommunikation, Gesundheitswesen und Gastgewerbe mit 0,5 bis 0,6 Prozent.
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Wirtschaftsentwicklung
Das Wirtschaftswachstum 2026 wird vom Seco mit unterdurchschnittlichen 1% geschätzt. Die Teuerung wird für 2026 auf 0,4% etwas höher als noch im letzten Dezember geschätzt. In 2027 soll es dann wieder etwas aufwärts gehen mit einem Wachstum von 1,7% und etwas höherer Teuerung um 0,5%.
Kostenlose Teilnahme und Informationen
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