Die Linken wollen Deckel für Managerlöhne

Nachdem die Pro-Service-public-Initiative abgelehnt wurde, fordern die Linken nun eine Kürzung der Managerlöhne bei den bundesnahen Betrieben. Bereits die Pro-Service-public-Initiative hatte eine Lohngrenze vorgesehen. Die Manager bundesnaher Betriebe sollten nicht mehr verdienen als ein Bundesrat – nämlich 475’000 Franken im Jahr.

Laut Stephan Hostettler, Chef der Beratungsfirma HCM International, sei eine Deckelung für Managerlöhne zwar nicht neu, aber es sei ungewöhnlich den Lohn an einer willkürlichen Zahl festzumachen. Die Löhne müssten der Branche und dem Unternehmen angepasst werden.

Die Folge einer solchen Lohnfixierung wäre, dass die Unternehmen auf erfahrene Manager verzichten müssten, weil sie mit einem solchen – vergleichsweise niedrigen – Lohn nicht konkurrenzfähig sind. Die Unternehmen wären von internen Nachwuchstalenten abhängig.

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Artikel in der Aargauer Zeitung vom 06.06.2016